10 Dezember 2019

Rezension: Venetian Vampires 1 - Kinder der Dunkelheit

𝟛 𝕃𝕚𝕝𝕚𝕖𝕟 Venetian Vampires 1 - Kinder der Dunkelheit | Gabriele Ketterl | 452 Seiten (print) | ebook bei Edel Elements 
𝓚𝓵𝓪𝓹𝓹𝓮𝓷𝓽𝓮𝔁𝓽 Andalusien, 15.Jh. In einer einzigen Nacht verliert Mohammed al Hassarin durch ein grausames Massaker seine gesamte Familie. Auch er selbst wird gefangen, gefoltert und schließlich zum langsamen Tod verurteilt. Doch im letzten Moment wird er gerettet – von den Kindern der Dunkelheit, einem sehr alten Volk, dessen Blut besondere Heilkräfte birgt. Überdies verfügen die Unsterblichen über außergewöhnliche Kräfte. Sie nehmen Mohammed in ihre Reihen auf – er wird zu Luca, dem Venezianer. 2010. Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Lebensgefährten findet die Münchnerin Sabine sich in Venedig wieder, der Stadt voller Magie und Träume. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so leicht abschütteln – ihr Ex verfolgt sie, um sie zu ermorden. In letzter Sekunde wird die schwer verletzte Sabine von einem geheimnisvollen Mann gerettet und ins Leben zurück gebracht. Der gutaussehende Mann ist der über fünfhundertjährige Luca, der auf diese Weise im eigenen Herzen Heilung erfährt. Er weiht Sabine in sein Geheimnis ein, und sie wird wie ein Teil seiner »Familie«.

𝓜𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓜𝓮𝓲𝓷𝓾𝓷𝓰
Über die Reihe bin ich gestolpert, weil sie auf der Thalia Startseite als Empfehlung auftauchte. Und da Thalia mit ihren Empfehlungen schon öfter mein Buchherz erreichen konnte, schaute ich mir auch die Venetian Vampires an. Ich hatte mich dann für die Neuauflage des ebooks im Verlag Edel Elements entschieden und ließ gleich alle drei Bände einziehen. Ich weiß, dass ist ein Risiko. Was ist, wenn der erste Band nicht gefällt? Aber das war zum Glück nicht der Fall.

Im ersten Teil des Buches lernen wir Luca kennen und erfahren, wie er zum Vampire wurde. Anschließend landen wir im Jahre 2010 und lernen nicht nur Sabine kennen, sondern Stück für Stück offenbart sich eine große Gefahr für Luca und alle anderen Vampire. Und unsere Sabine, die das alles für mich anfangs viel zu einfach geschluckt hat, bekommt endlich einen gehörigen Schock verpasst und sorgt mit ihrer Handlung für eine extra Portion Spannung. Hier will ich mal erwähnen, dass ich mich schon auf Stefanos Geschichte freue (Band 3), weil die Andeutungen zu seiner Geschichte mich neugierig machen.

Zu den Vampiren selbst will ich nicht viel sagen, weil ich finde, dass es ein bisschen die Spannung nimmt, wenn ich zu viel über sie und ihre Fähigkeiten erzähle. Allerdings will ich schon sagen, dass sie mir ein kleines bisschen zu nett waren. Mir fehlte das Dunkle in ihnen.

Die Liebesgeschichte war nett, aber so gefühlstechnisch kam nicht viel an. Liebe auf den ersten Blick - da gibt es nur wenig Autoren, die es schaffen mir das gut zu verkaufen. Daher kam die Spannung auch erst nach circa der Hälfte des Buches richtig auf. Als der Feind endlich zum Schlag ausholt. Und der ist echt ein würdiger Gegner gewesen. Schade, dass die Wende für mich vorhersehbar war und mich leider auch etwas enttäuschte. Ich hatte einfach irgendwie etwas anderes dahingehend erwartet/erhofft. Ein paar mehr Tote, um es genau zu sagen. Da ich nicht spoilern will, kann ich leider nicht sagen, was mich genau enttäuscht hat.

Insgesamt eine solide Geschichte, die eine interessante Idee von Vampiren hat. Leider konnte die Liebesgeschichte mich nicht mitnehmen und vom Ende hätte ich mir auch etwas mehr Blut gewünscht.

𝓟𝓵𝓸𝓽 🌸🌸🌸
𝓒𝓱𝓪𝓻𝓪𝓴𝓽𝓮𝓻𝓮 🌸🌸🌸🌸
𝓖𝓮𝓯𝓾̈𝓱𝓵𝓮 🌸🌸
𝓢𝓹𝓪𝓷𝓷𝓾𝓷𝓰 🌸🌸🌸
𝓛𝓮𝓼𝓮𝓿𝓮𝓻𝓰𝓷𝓾̈𝓰𝓮𝓷 🌸🌸🌸
𝓢𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓼𝓽𝓲𝓵 🌸🌸🌸🌸🌸

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