27 Juli 2019

Rezension zu: Schöner Wohnen mit Dämonen 2 - Jeremy & Keira

𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘 | ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣 | 𝟚 𝕃𝕚𝕝𝕚𝕖𝕟
Wer meine Rezension zum ersten Band der Reihe gelesen hat, weiß, dass ich so meine Probleme damit hatte, aber weiter lesen wollte, weil mich Jeremy als Charakter interessierte. Leider konnte die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen. Der zweite Teil von "Schöner Wohnen mit Dämonen" von Autorin Evelyn Boyd behandelt nicht nur die Liebesgeschichte von Jeremy und Keira, sondern auch die von Aimeé und Cyrus ging weiter.
Inhalt: Kaum haben die dämonischen Jungs Aimée aus den Fängen ihres Bruders gerettet, stehen schon die nächsten Herausforderungen für die ungewöhnlichen WG-Bewohner an. Während Cyrus und Aimée vor dem Dämonenrat für ihre Liebe kämpfen und Prüfungen bestehen müssen, strebt George eine ganz spezielle Weiterbildung an. Frederic hingegen liefert sich einen Kleinkrieg mit dem neuen Mitbewohner, einem Austausch-Vampir aus Frankreich, und der düstere Jeremy findet heraus, dass seine Lieblingskatze Keira ein delikates Geheimnis hat. Sie ist eine äußerst attraktive Gestaltwandlerin, die nicht nur Jeremys Sinne verwirrt, sondern ihn auch noch um Hilfe in einem Mordfall bittet. Gemeinsam findet das ungleiche Paar heraus, dass in den letzten Wochen immer wieder Gestaltwandler unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen. Jeremys und Keiras gemeinsame Ermittlungen sorgen für Wirbel in der Dämonenwelt, führen sie auf die Fährte unglaublicher Machenschaften und bringen sie in akute Lebensgefahr ...

Im Grunde finde ich es gut, das Aimeé und Cyrus nicht vergessen wurden. Ihre Geschichte war ja nicht zu Ende, sondern da gab es noch so ein paar Probleme, da ihre Liebe gegen das Dämonengesetz verstößt. Allerdings zwei Liebesgeschichten sowie das Geheimnis um das Verschwinden von Wandlern in (bei mir) 105 ebookSeiten anschaulich darzustellen, ist schon eine Herausforderung. Interessant und schade war auch, dass die im Klappentext genannte Weiterbildung von George und der Kleinkrieg von Frederic kurz erwähnt bzw. nicht wirklich in Szene gesetzt wurde. Wenn sowas im Klappentext auftaucht, erwarte ich natürlich auch mehr darüber zu erfahren.

Die ganze Handlung blieb in meinen Augen total oberflächlich. Ich habe keine Liebe zwischen den Paaren gespürt. Ich könnte die vier auch immer noch nicht charakterisieren. Ja, oberflächliche Dinge schon, aber nicht mehr. Der Humor, den ich im ersten Teil mochte, war in diesem Band nur im Ansatz vorhanden. Ich glaube einfach, den Charakteren hätte mehr Raum zum Ausleben gebraucht. Manche Dinge wurden nur erzählt und ich fragte mich dann beim Lesen, warum ich bei den Szenen nicht dabei sein durfte. Ebenfalls wurden Charaktere eingeführt und ich frage mich jetzt, wieso überhaupt. Vielleicht spielen die in den nächsten Bänden noch eine entscheidende Rolle, aber hier in diesem Band waren sie, in meinen Augen, nur schmückendes Beiwerk.

Für meinen Geschmack waren da zu viele gute Ideen auf zu wenig Seiten. Denn die Ideen waren schon toll. Die unterschiedlichen Dämonenarten und ihre Regeln, die Strafe die Cyrus erhält, die Engelssache und nun auch noch Wandler. Eine spannende Welt, die mir aber leider, leider nur oberflächlich gezeigt wurde. Ich werde die weiteren Bände nicht lesen.

 

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