13 November 2018

Rezension zu: Roveon

Werbung | Rezensionsexemplar
"Schmachten & Schlachten" ist ein Reihentitel unter dem verschiedene Einzelbände von Tanja Rast laufen, da diese zwei Gemeinsamkeiten haben: Kampf ums Überleben und eine entstehende Liebe. "Roveon" ist auch Teil dieser Reihe und umfasst als Print 474 Seiten.
Namensgeber des Titels ist Roveon, der kaiserliche Feuermagier, der von seinem Kaiser ausgeschickt wurde, um bei der Verteidigung der Klippenstadt zu helfen. Fällt die Stadt, könnten die Feinde nämlich ungehindert ins Reich einfallen. Doch die Feinde sind stark, der blinde Magier wird im entscheidenden Moment zurückgelassen und vom Kaiser hört und sieht man nichts. Nur mithilfe einer Küchenmagd gelingt es Roveon den Feinden zu entkommen, aber damit beginnt der Krieg erst und es warten einige überraschende Geheimnisse auf die Leser.

Ich habe ja schon zwei andere Bücher, die der Reihe "Schmachten & Schlachten" angehören gelesen, und mich nicht an denen Übertreibungen in der Schlacht gestört. Zum Beispiel, dass da mehrere Köpfe mit einem Schwerthieb abgetrennt werden, aber trotzdem war ich sehr positiv überrascht, dass dies hier in diesem Buch nicht der Fall ist. Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Kriegsführung, aber in diesem Band sind mir große Übertreibungen nicht aufgefallen. Selbst Roveon mit seiner Feuergabe hat klare Grenzen und ist nicht unbesiegbar.

Und damit kommen wir direkt zu unserem Helden, über dessen Charakter ich mich am Anfang des Buches herrlich aufregen konnte. Eingebildet, stur, total von sich selbst überzeugt und einfach zum Kotzen. Das war mein erster Eindruck. Aber wenn man dann hinter die Fassade geguckt hat, erkennt man, warum Roveon ist wie er ist und sieht auch seine weichen Seiten. Außerdem entwickelt er sich charakterlich im Buch weiter und am Ende ist er kein vollkommen anderer Mensch, aber ich hatte ihn lieb gewonnen.

Wichtig für diese Entwicklung sind Amares, Thalis und Yaelin, wichige Personen, aus deren Blickwinkel wir auch viel Erleben. Vor allem Yaelin mochte ich direkt, während ich die anderen beiden erstmal kennenlernen musste.

Die Handlung fand ich super. Zahlreiche spannende Wendungen und verschiedene Geheimnisse, die unsere vier Personen neben den Seeräubern zu bewältigen haben. Auch wenn alles miteinander verwoben wurde, hatte ich nie das Gefühl, dass es zuviel wurde oder irgendwas nicht sauber zuende gebracht wurde.

Alles in allem mein bisheriger Lieblingsheld und auch schönste Geschichte der Reihe.

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