01 Oktober 2018

Rezension zu: Schwert & Meister 4: Navenva

Werbung | Rezensionsexemplar
"Navenva" ist der vierte Band der Schwert & Meister-Reihe von Florian Clever. Es ist als Selfpublish erschienen und umfasst als Print 168 Seiten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend, nimmt Hinweise aus den ersten Bänden geschickt auf und lässt neue Fragen entstehen, die mich gespannt auf den nächsten Band warten lassen. Ich vergebe 5 Lilien.

Im Prolog befinden wir uns wieder in den Tiefen des Grachmyrs und blicken anschließend zurück auf die Geschehnisse, die uns überhaupt erst dorthin bringen werden. Nach den Ereignissen im dritten Band hat Glen einen Aufstieg in der Armee hingelegt und ist zur rechten Hand des neuen Kommandantens der Aaskrähen geworden. Die Armee bereitet sich auf die Schlacht gegen Askeleon vor und Glen muss nicht nur dafür sorgen, dass seine Truppe ihren Anteil an Verpflegung und Respekt bekommt, sondern sich auch gegen Anfeindungen wappnen und in den Schlachten überleben. Letzteres ist gar nicht so einfach, wenn die eigene Einheit als Kanonenfutter benutzt werden soll.

Die Schlachten und Einzelkämpfe fand ich wieder sehr schön und vor allem glaubwürdig dargestellt. Trotz seines Schwertes ist Glen nicht unbesiegbar und darf sich daher nicht nur dem Rausch des Niyn hingeben, sondern muss auch passende Strategien entwickeln. Besonders durch die neuen Erkenntnisse, die Glen hat, und der Tatsache, dass wir Leser aus den ersten Bänden noch nicht alles über Askeleon und seine Brut erfahren haben, sind die Schlachten "frisch" und unterscheiden sich von den bisher erlebten.

Durch die großen Zeitsprünge innerhalb der Reihe begleitet man als Leser Glens Charakterentwicklung sehr gut. Glen aus Band 4 ist so viel anders als Glen aus Band 1 und das ist ein Aspekt, der mir sehr gut an der ganzen Reihe gefällt. Ich merkte richtig, wie seine Erlebnisse ihn und seine Handlungen prägten. Auch Glens Gefährten mag ich. Und durch jemand Neues, der hinzustößt, wird auch seine Gruppe auf eine Probe gestellt. Ich  glaube, so langsam haben wir die Sieben aus dem Schwertgedicht, welches bei jedem Band am Anfang zu finden ist, zusammen.

Am Gemeinsten in der ganzen Reihe finde ich den Cliffhanger, mit dem dieser Band endet. Jetzt brauche ich ganz schnell Band 5: Uthabris.


Handlung/Idee
Charaktere
Spannung
Schreibstil


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