03 Juni 2018

#WritingFriday - Juni - 1


Der #Writing Friday ist eine Aktion von Elizzy von Read Books And Fall In Love. Schaut unbedingt bei ihr vorbei. Dort findet ihr auch die aktuelle Teilnehmerliste. Ich selbst bin heute mit Verspätung dran, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das.

Die Regeln
  • Jeden Freitag wird veröffentlicht 
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen 
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben 
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden 
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch! 
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Juni
  • Ein freier Tag ohne Smartphone, Internet und Co, schreibe auf wie dieser bei dir aussehen würde. 
  • Erzähle uns von einem Wunsch, denn du aus Angst noch nie angegangen bist. 
  • Der Sommer beginnt, erzähle aus der Sicht eines Bikinis. 
  • Du findest auf der Straße ein Buch, welches sehr mitgenommen aussieht, plötzlich fängt es an mit dir zu sprechen.  Schreibe das Gespräch auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Gwenny hatte nun endlich begriffen, dass sie weg gehen musste.“ beginnt. 
Und wieder gilt, egal ob frei erfunden oder die pure Wahrheit, schreibt einfach drauf los!


Gwenny hatte nun endlich begriffen, dass sie weg gehen musste. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht. Schließlich hatte sie sieben Jahre lang für diesen Job und die Anerkennung ihrer Kollegen gekämpft. Und ja, dabei war sie auch nicht zimperlich vorgegangen. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie sie Mara hintergegangen hatte, als sie ihr den falschen Termin gab und sich selbst als Retterin der Situation ausgeben konnte. Mara hatte ihr das nie verziehen. Schließlich hatte diese nicht nur ihren Kunden an sie verloren, sondern auch eine Strafpredigt von ihrem Chef bekommen, die es in sich hatte. Natürlich wusste außer Mara niemand, dass Gwenny Schuld an allem trug. Sie hatte ihre Spuren gut verwischt und ist die Karriereleiter weiter hinaufgestiegen. 
Letzte Woche jedoch war sie zu weit gegangen. Rafael hatte es nicht leicht gehabt in der Firma. Glaubten doch die meisten, dass er nur wegen seinem Vater den Job bekommen hatte. Aber Gwenny wusste es besser. Rafael war gut. Nein, er war grandios auf seinem Gebiet und sie wusste, dass sie gegen ihn verlieren würde. Anfangs hatte es sie gewundert, dass er sich ihr gegenüber so distanziert verhielt und alles überprüfen ließ, was sie ihm gab. Aber nun hatte sie die Antwort. Er war mit Mara liiert. Die einzige die Gwennys Arbeitsweise durchschaut hatte. Natürlich war er gewarnt und vorsichtig gewesen.  Und nur, weil der Chef sich nicht vorstellen konnte, dass Gwenny mit Absicht die falschen Daten an Rafael weitergeleitet hatte, ist sie einigermaßen heil aus der Situation gekommen. Und weil Rafael sich die richtigen Daten noch rechtzeitig beschaffen konnte und der Kunde nichts von allem mitbekam. Gestern hatte sie mitangehört, wie die Kollegen über Rafael gesprochen hatte. Je mehr er sein Können zeigte, desto mehr rückte das Gerücht in den Hintergrund, dass Rafaels Vater seine Finger bei der Einstellung seines Sohnes im Spiel hatte. Ein Gerücht, welches Gwenny selbst in Umlauf gebracht hatte. Sein Charme tat das übrige dazu, dass sich die Kollegen langsam aber sicher auf seine Seite stellten. Kollegen, die ihr zwar mit Respekt begegneten, aber nicht mit Freundschaft.
Also war es vielleicht besser die Sachen zu packen und das Jobangebot aus München anzunehmen. Neue Firma, neuer Anfang, besseres Gehalt. Und vielleicht würde sie es diesmal ja auch ohne Lug und Trug schaffen. Allein durch ihre eigene gute Arbeit.



Aktuelle Teilnehmer:  
(Stand: 04.06.2018)

Kommentare:

  1. Hey Isbel,
    der Text ist super! Er liest sich flüssig und ist zudem auch noch interessant. Coole Idee, die du da hattest. Ich habe nicht gleich gewusst, worauf du hinaus willst. Der Clou mit Mara ist dir gelungen! :-D
    Ich habe noch keine rechte Idee für diese Aufgabe. Werde auf jeden Fall in mich gehen, da ich sie auch erfüllen möchte.
    GlG, monerl

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    1. Hey Monerl,

      danke! Ich fand es gar nicht so leicht, einen Text zu schreiben, der mir selbst am Ende gefiel. Irgendwie habe ich mir das einfacher vorgestellt und habe jetzt ein bisschen Angst vor den restlichen Aufgaben, obwohl die ja alle auf den ersten Blick gar nicht so schwer klingen.
      Freue mich schon auf deine Gwenny-Umsetzung!

      Gruß Isbel

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