27 März 2018

{rezension} Von Wintergöttern und Eisdrachen

Autor: S.P. Pepper // Verlag: Selfpublish // Einband: ebook
 Seiten: 66 // ASIN: B079Z8974P // Erschienen: 02.2018

Meine Wertung: 

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Niemand wusste, ob die Winterelfen den Schnee brachten oder ob es sich umgekehrt verhielt. Man wusste nur, dass die bleichen Geschöpfe stets in jener Nacht auftauchten, in der die ersten Flocken fielen.
Der Winter ist geheimnisvoll. Wage dich hinaus in die Kälte und entschlüssel das Mysterium dieser magischen Jahreszeit. Triff mit dem Dieb Cel auf die Winterelfen, die seit Jahren seine Stadt aufsuchen und eine Spur von Toten hinterlassen. Kämpfe mit Riane, die unschuldig als Hexe verschrien wird, ums Überleben und begegne dem mächtigen Eisdrachen. Begleite Xeral bei der wichtigsten Zeremonie seines Lebens: Er soll vom Wintergott seine Gabe erhalten – eine Prozedur, die für nahezu jeden tödlich endet.
Werden die drei Helden ihrem Schicksal trotzen? Finde es heraus und tauche ein in geheimnisvolle Winterwelten.
Quelle: Autorenhomepage


Meine Meinung


Von Wintergöttern und Eisdrachen beinhaltet drei Kurzgeschichten, die uns an drei fantastische Orte mit jeweils neuen Gegnern und Herausforderungen bringen. Die Geschichten sind alle angenehm geschrieben und man fliegt förmlich durch sie. Auch die Titel geben schon Hinweise auf die Motive der Geschichten. Bei Zweien könnte ich mir auch gut vorstellen, dass daraus noch eigene lange Geschichten werden. Zumindest hätten sie, meiner Meinung nach, das Potenzial dazu.

"Vergessen" ist die erste Geschichte der Anthologie, die uns den Dieb Cel vorstellt und die Winterelfen. Geheimnisvolle Wesen, die beim Fallen des ersten Schnees durch die Lande ziehen und den Tod bringen, wenn es ihnen beliebt. Mit Cel erfahren wir das Geheimnis dieser Elfen und ich fand dieses und die Wendung am Ende der Geschichte sehr schön.

"Verachtet" beinhaltete meine Lieblingsprotagonistin aus der Anthologie und gehört neben "Verändert" zu den beiden Geschichten, bei denen ich mir eine Fortsetzung vorstellen könnte bzw. wo ich mir am Ende Gedanken darüber gemacht habe, wie es wohl mit den Leuten weitergehen wird. Riane ist eine junge Frau, die als Hexe verschrien wird und nur noch lebt, weil im Winter das Brennholz knapp ist. Ich mochte, wie sie mit ihrer Lage umgeht und dass sie nicht vorhat aufzugeben. Aber die Dorfbewohner haben noch eine ganz andere Idee, wie sie Riane loswerden können. In dieser Geschichte wird zum einen gezeigt, wie schlimm Vorurteile und Hass sich auf das Verhalten von sonst vielleicht ganz netten Bürgern auswirken können. Und wie hilflos man sich als Opfer fühlen kann. Außerdem kommt ihr ein Drache vor, das spricht doch auch schon für die Geschichte.

"Verändert" fand ich von den drei Geschichten am tollsten, weil diese mich bis zur Auflösung auf eine völlig falsche Fährte gelockt hatte. Gleichzeitig ist sie auch die Geschichte, wo ich den wenigsten Zugang zu dem Protagonist bekommen habe, aber es mich wegen des Rätsels um die Zeremonie nicht so gestört.


Fazit


Die Anthologie beinhaltet drei schöne Geschichten, die schnell zu lesen sind und mit tollen Wendungen überraschen konnten.

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