14 März 2018

{rezension} Schwert & Meister - Frahinda

Autor: Florian Clever // Verlag: Selfpublish // Einband: ebook  
 Seiten: 188 (print) // ISBN: 978-3-8482-2494-4 // Erschienen: 10.2017

Reihe: Schwert & Meister
(1) Mervaron (2) Frahinda (3) Taront (4) Navenva (5) Uthabris (6) Askeleon

Meine Wertung: 



Klappentext

Ein törichtes Verlangen: Glen bringt dem Herzog von Fuldor das mythische Metall Niyn. Um dem daraus geschmiedeten Schwert nahe zu sein, verdingt sich Glen als Knecht auf Burg Fuldor. Die Klinge zieht ihn magisch an, ebenso wie die schöne Prinzessin von Rash, des Herzogs Gefangene. Sie und das Schwert scheinen für Glen unerreichbar. Doch was hat mehr Reiz als das Verbotene?
Quelle: Thalia

Meine Meinung


Den ersten Band Mervaron habe ich vor einiger Zeit gelesen und auch wenn mir die Handlung noch  geläufig war, fand ich gut, dass ein "Was bisher geschah" vom Autor eingebaut wurde. Gut gefallen hat mir auch, dass ich am Anfang der Geschichte einen Blick in die Vergangenheit von Askeleon erhalten habe und so eine Ahnung davon bekommen habe, wie es dazu gekommen ist, dass der Gott der schönen Künste gefallen ist. Die Haupthandlung selbst startet fünf Jahre nach den Geschehnissen im ersten Band. Glen hat eine Anstellung auf der Burg Fuldor erhalten und seine Schwester, traumatisiert von den Erlebnissen, lebt auf einem nahgelegenen Hof. Allerdings können die beiden sich nur selten sehen, denn wie im ersten Band schon angedeutet wurde, ist der Burgherr ein grausamer Mann, der zur Gewalt neigt und seinen Angestellten das Verlassen der Burg untersagt.

Glen ist im Gegensatz zum ersten Band erwachsener geworden. Was bei dem Zeitunterschied auch nicht verwunderlich ist. Er scheint sich auf der Burg gut eingelebt zu haben und auch wenn es für seine Gesundheit sicher besser gewesen wäre, gibt er auch Widerspruch und setzt sich für Dinge ein, die er für richtig hält. Letzteres besonders bezogen auf die Rashtai-Prinzessin. Auch wenn ich seine Gefühle und seine Handlungen am Ende des Buches bezüglich der Prinzessin irgendwie nicht wirklich nachvollziehen konnte.

Glen lebt nicht mehr in der Nähe seiner alten Heimat und die Gefahr, die sich im ersten Band angedeutet hat, hat sich ausgebreitet und nähert sich der Burg Fuldor. Doch der Herzog hat andere Pläne und ignoriert die Gerüchte bis es zu spät zu sein scheint. Ein Krieg zieht auf und die Gegner sind nicht nur nichtmenschlich, sondern nutzen auch eine Magie, die in den Schlachten verherrende Auswirkungen auf alle hat. Es blieb bis zum Ende spannend und das Ende hätte ich so nicht erwartet.

Wie im ersten Band folgt die Geschichte einem klaren roten Faden und schweift nicht ab. Da ich dies aus dem ersten Band kannte, fiel es mir hier nicht mehr negativ auf, auch wenn ich mir manchmal mehr Infos und Beschreibungen gewünscht hätte. Letzteres vor allem zu dem Feind.
 

Fazit


Frahinda schließt sich vom Erzählstil perfekt an den ersten Band an und führt uns Leser mit Glen in einen aufkommenden Krieg mit Feinden, die durch ihre Magie kaum besiegbar erscheinen. Es bleibt spannend und hält viele Fragen für die nächsten Bände offen.



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