03 Februar 2018

{rezension} Black Angel Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels

Autor: Kristen Orlando // Verlag: HarperCollins // Einband: ebook   
// Seiten: 348 // ISBN: 9783959677349 // Erschienen: 01.2018

Reihe: Black Angel Chroniken
(1) Im Zeichen des schwarzen Engels (?) ...

Meine Wertung: 

Vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Mit vier Jahren hat ihre Ausbildung begonnen – sie beherrscht die tödlichsten Kampfsportarten und kann mit einer Glock umgehen wie andere mit Messer und Gabel. Reagans Eltern gehören zu den Black Angels, einer Geheimorganisation für die brenzligsten Missionen. Und es gibt eine Tradition: Kinder von Black Angels treten immer in die Fußstapfen ihrer Eltern. Bisher hat Reagan ihre Bestimmung nie infrage gestellt, doch jetzt mit 17 erkennt sie, dass es noch eine Welt außerhalb von Waffen und Gefahr gibt. Gibt es einen Weg für sie zurück in die „Normalität“? Bevor sie weiß, was sie wirklich will, zwingen brutale Ereignisse sie zum Handeln …
Quelle: HarperCollins


Meine Meinung


Die Black Angel Chroniken habe ich entdeckt, weil ich mal wieder Lust auf ein Genre abseits von Fantasy hatte. Und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Die Geschichte beginnt im Prolog gleich mal actionreich. Reagan und ihre Eltern müssen (mal wieder) fliehen, weil ihre Feinde sie entdeckt haben. Keine Abschiede, ein neuer Wohnort, eine neue Identität, neue Lügen, die sich Reagan merken muss. Kein leichtes Leben und genau damit beginnt Reagan zu hadern. Sie wünscht sich mehr Normalität; ihre Eltern hingegen, dass sie in ihre Fußstapfen tritt. Leitspruch der Eltern: Wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel erwartet.

Erwartet habe ich viel von dem Buch. Leider war es dann doch nicht so actionreich und spannend, wie ich gehofft hatte. Die erste Hälfte des Buches dreht sich mehr um Reagan, ihr Zwiespalt zwischen ihrem Wunsch nach Normalität und den Ansprüchen ihrer Eltern. Es war alles sehr gut dargestellt. Durch die Ich-Perspektive von Reagan ist man sehr nah an ihrer Gefühlswelt dran und ihre Bewegungsgründe werden super vermittelt. Auch die kleine Liebesgeschichte fand ich sehr authentisch, weil das nicht so eine "Liebe auf den ersten Blick"-Sache war, sondern Reagan den jungen Mann schon vor dem Start der Story kennt und die Gefühle schon da sind.
Die zweite Hälfte beinhaltete dann, was ich anfangs erwartet hatte. Reagan begibt sich gegen den Willen der Black Angels auf eine Mission, um für sie wichtige Personen zu retten. Aber Reagan ist nicht perfekt. Sie hat Panikattacken, Angst zu versagen, Angst, dass sie zu spät kommt. Gefühl und Logik streiten sich und sie geht hohe Risiken ein. Das Ende gefiel mir. Einfach weil hier mit den Black Angels keine perfekten Killermaschinen gezeigt wurden. Sie haben ihre Schwächen, Missionen gehen schief, Menschen sterben - Freunde wie Feinde. Und am Ende gibt es einen Ausblick auf die Fortsetzungen .. die Erlebnisse gehen nicht spurlos an Reagan vorbei. Ich bin wirklich gespannt, wie ihre Zukunft aussehen wird. Wird sie den Black Angels beitreten oder ihrem Wunsch nach Normalität folgen?

Obwohl das Buch anders verlief als ich zu Beginn erwartet hatte, mochte ich es sehr. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Gefühle, Ängste und Hoffnungen von Reagan sind super dargestellt und ich konnte sie nachempfinden. Die Eltern blieben leider sehr blass. Ich konnte zwar verstehen, dass ihnen ihre Arbeit super wichtig ist, aber manchmal wirkten sie einfach zu kalt auf mich. Reagans Freund hingegen war wunderbar. Ich hoffe wirklich, dass ich im nächsten Band wieder von ihm lese und die Geschehnisse in diesem nicht wieder eine Abschied ohne Wiedersehen für Reagan bedeutet 



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