09 Dezember 2017

{rezension} Die Blutkönigin

Autor: Sarah Beth Durst // Verlag: Penhaligon // Einband: Paperback
// Seiten: 544 // ISBN: 978-3-7645-3188-1 // Erschienen: 30.10.2017

Reihe: Die Königinnen von Renthia
(1) Die Blutkönigin (2) The Reluctant Queen (engl.) (3) ...

Meine Wertung: 

Vielen Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …
Quelle: Penhaligon


Meine Meinung


Ich wurde von dem Klappentext auf dieses Buch aufmerksam und habe eine gefährliche Welt und eine spannende Handlung erwartet. Ich wollte es düster und blutig und trotzdem hoffnungsvoll. Und genau das habe ich auch erhalten.

Der Weltenaufbau ist sehr interessant. Es gibt sechs verschiedene Elementargeister. Alle mit unterschiedlichen Aussehen und unterschiedlicher Macht. Sie wollen erschaffen und zerstören, aber auf jedenfall alle Menschen töten, denen sie begegnen. Der einzige Schutz der Menschen ist die, von den Geistern erwählte, Königin. Nur wenn diese stark ist, sind die Geister unter Kontrolle. So gut jedenfalls, wie man solche Wesen halt kontrollieren kann. Ich fand die Geister total interessant und deren Beschreibung und auch die Beschreibung der Dörfer und Städte haben in meinem Kopf eine Flut von Bildern ausgelöst.

Die Handlung beginnt mit einem Massaker und erst durch dieses wird Daleinas Gabe erkannt und sie erhält die Möglichkeit die Akedemie zu besuchen und eine Anwärterin auf den Thron zu werden. Ich fand, dass Daleina sich im Laufe der Geschichte stark entwickelt. Sie wächst an den Aufgaben und auch wenn sie öfter an sich und ihrer Zukunft zweifelt, gibt sie nie auf.
Neben Daleinas Weg verfolgen wir auch den Weg von Meister Ven. Die Wege der beiden kreuzen sich zu Beginn der Geschichte beim Massaker und treffen sich Jahre später an der Akademie wieder. Von da an verweben sich beide Handlungsstränge immer weiter. Vens Geschichte fand ich genauso interessant wie Daleinas. Die Geheimnisse, die er aufdeckt, fordern ihn heraus. Er muss immer wieder wählen, was das beste für sein Land und die Menschen ist, auch wenn das im Widerspruch zu seinen Gefühlen steht.

Das Geschichte hat schöne Momente wie die Freundschaft zwischen den Mädchen an der Schule, die zarte Liebe, die sich bei Daleina entwickelt und dabei nicht in den Vordergrund der Geschichte rückt, aber auch wirklich grausame. Es sterben Menschen und Geister. Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind und sie sterben auf sehr bestialische Art. Sie werden zerquetscht, in der Luft zerrissen, verbrannt, verstümmelt. Hier war ich sehr froh, dass die Autorin zwar erzählt und beschreibt, was passiert, aber das auch auf eine distanzierte Art, sodass ich als Leser entrückt war von der Geschichte. Ich kann das nicht so genau in Worte fassen. Jedenfalls hat das Buch mich berührt und ich war so gespannt darauf, welche Geheimnisse Ven und Daleina entdecken und wie das Ganze enden wird. Wobei mich das Ende mit einem WOW zurückgelassen hat.


Fazit


Die Blutkönigin beinhaltet eine fantastische, grausame, blutige und wunderschöne Welt, die mich begeistern konnte. Die Handlung ist spannend und voller Wendungen. Die Charaktere sind toll und konnten mich immer wieder überraschen.


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