{rezension} Schwert & Meister 1 - Mervaron

Autor: Florian Clever
Verlag: Selfpublish
Einband: ebook // Seiten: 172 (print)
ISBN: 978-3-7431-4977-9
Erschienen: 02.2017

Reihe: Schwert & Meister
(1) Mervaron (2) Frahinda (3) Taront (4) Navenva
(5) Uthabris (6) Askeleon

Meine Wertung: 

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vielen Dank an Florian Clever für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Eine gefährliche Gabe: Glen hat ein Gespür für Niyn, das Mark der Berge. Schwerter aus diesem magischen Erz sind legendär. Fürsten und Krieger gehen dafür über Leichen. Und zwingen Glen, alles zu riskieren. Das Niyn kann ihn zum Helden machen. Oder zum Schlächter.

Hier erwartet Sie klassische Fantasy in einer mittelalterlichen Welt.

SCHWERT & MEISTER 1: MERVARON ist der Auftakt zu einem 6-teiligen Heldenepos. Folgen Sie Glen bei seinem ersten Abenteuer zu den Gipfeln der Sturmzinnen. An den Wurzeln des Gebirges sucht er Niyn, ein magisches Metall, mit dem er auf rätselhafte Weise verbunden ist. Wird er das mythische Mark der Berge finden? Und gelingt es ihm, sich übermächtiger Feinde zu erwehren, die ihn jagen? Es steht weit mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben.


Meine Meinung


Mit Mervaron haben wir einen gelungenen Auftakt für die Reihe. Wie es sich meiner Meinung nach gehört, lernen wir hier den Aufbau der Welt und den Grundkonflikt kennen sowie unseren Helden und mögliche Gegenspieler. Iatiara, die Welt hier, beherbergt verschiedene Völker, deren Kulturen unterschiedlich sind, und gelegentlich im Streit liegen. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über die Völker zu erfahren, hoffe aber, dass das in den nächsten Bänden passieren wird. Jedenfalls werden unserer Held Glen und sein Vater Woitilar in einen solchen Streit zwischen zwei Völkern hineingezogen. Ein Streit, der den Tod mit sich bringt und bei dem ich noch nicht weiß, welche Partei Glen ergreifen sollte. Wenn er das überhaupt tun sollte, den in Bergen lauert anscheinend eine noch größere Gefahr.

Den Schreib- und Erzählstil mochte ich sehr. Es lässt sich flüssig lesen und ist sehr klar und direkt. Die Handlung erfolgt sehr gradlinig. Zumindest im ersten Band gab es keine großen Nebengeschichten, sondern es wurde sich auf das Hauptproblem von Woitilar und Glen konzentriert. Obwohl natürlich auch Hinweise auf das was noch kommt gegeben wurde. Beim Lesen entstanden bei mir jedenfalls viele Fragen. Einige davon sind beantwortet worden, andere müssen noch. Zur Spannung haben ebendiese Fragen beigetragen, aber auch das Problem, das Glen und sein Vater durch zwei verfeindete Parteien haben. Die Parteien drohen mit dem Tod, wenn ihr Auftrag nicht erfüllt wird und doch fehlt die Zeit, um beide zu erfüllen.

Die Personen sind alle schön gezeichnet. Im ersten Band wird sich anfangs viel auf Woitilar konzentriert, was mich erst überrascht hat, aber im Laufe des Lesens wurde mir klar warum und zum Ende rückte auch Glen mehr in den Mittelpunkt. Ich bin ziemlich gespannt auf seine Entwicklung. Aufgewachsen in einem friedlichen Dorf, ist er mit 14 Jahren ein sehr junger Held, der erstmal lernen muss, wie man sich in einer Welt, in der ein Krieg droht, allein zurechtfindet. Vor allem mit seiner Gabe und seinen wenigen Kenntnissen darüber.


Fazit


Ein gelungener Auftakt, der mich neugierig auf die weitere Reise von Glen macht. Den Erzähl- und Schreibstil finde ich passend für einen Heldenepos und die Darstellung des Protagonisten lässt mich hoffen, viel an Entwicklung sehen zu können.

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