{rezension} Galway Hunters - Feuertaufe

Autor: Stefanie Foitzik
Verlag: Selfpublish
Einband: ebook // Seiten: 702 (print)
ISBN: 978-1539976752
Erschienen: 11.2016

Reihe: Galway Hunters
(1) Feuertaufe (2) ...

Meine Wertung: 



Vielen Dank an Stefanie Foitzik für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Zehn Jahre ist es nun her, dass es durch die Unaufmerksamkeit eines einzelnen Leprechauns - dem die Installation der City Webcams in Galway entgangen waren - zu einer historischen Entscheidung kam. Die Völker der Anderswelt gaben sich zu erkennen.
Das Outing ließ zur Gewissheit werden, dass die als Märchen und Legenden abgetanen magischen Wesen, wirklich existieren und im Geheimen schon lange an unserer Seite leben. So wie es die Iren, mit ihren Zugängen zur Anderswelt, schon lange gespürt hatten. Sie sind es nun, die mit dem neuen Nachbarstaat jenseits der Schleier am engsten verknüpft sind. Und nicht allen gefällt die neue Weltordnung, es gibt Widerstand, sowohl unter Paras als auch den Menschen. So steckt Michael O'Hara - kaum, dass er seine Kopfgeldjägeragentur für Paranormale Fälle eröffnet hat - in einem riesigen Schlamassel von Problemen: Ein verschwundener Sidhe und eine bestialische Mordserie an jungen Frauen, fordern seinem gerade zusammengestellten Team alles ab. Darüber hinaus stalkt ein Vampir Michaels junge Kopfgeldjägerin Cat und seit neuestem plagen ihn prophetische Alpträume, die sich verdammt real anfühlen. Und dann ist da auch noch die Hochelfe Mairéad …
Dass die Galway Hunters noch tiefer in den Strudel der Ereignisse gezogen werden, deren Ursprung in der blutrünstigen Alten Ordnung der Anderswelt liegen, davon ahnt Michael zu diesem Zeitpunkt noch nichts.


Meine Meinung


Auch wenn Cover nicht in meine Bewertung miteinfließen, erlaube ich mir mal zu sagen, dass mich dieses überhaupt nicht anspricht. Ich finde es zu dunkel und auch nicht aussagekräftig. Der Klappentext hingegen konnte mich überzeugen, sodass ich mich in der Gruppe Reziliebe auf ein Rezensionsexemplar beworben hatte. 
Gleich nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, hatte ich mich erstmal entschieden, dass Glossar zur Rate zu ziehen, um all die magischen Wesen zu kennen und die Anderswelt zu verstehen. Ich würde das auch jedem Leser raten, da diese doch anders ist und ich beim Lesen auch mal den Überblick verloren hatte. Letzteres lag unter anderem auch daran, dass die Anderswelter oder auch Paranormale genannt, zwei Namen haben. Einmal ihre eigenen und dann noch "Erdnamen". Da diese jedoch beide in der Geschichte verwendet werden, war ich am Anfang etwas durcheinander. Obwohl ich die Idee dahinter vollkommen nachvollziehen kann. Was mir auch aufgefallen ist, dass die Paranormalen auch viel in ihrer Sprache sprechen. Ich hatte das Gefühl, dass das dann hauptsächlich Flüche sind, aber ein paar Mal hätte ich mir schon Übersetzungen gewünscht. Die Aufteilung der Anderswelt in drei Reiche mit so vielen unterschiedlichen Rassen und Mischlingen hat mich aber sehr angesprochen.

Die Handlung fand ich von Beginn an sehr spannend. Mit Michael, Duncan, Cat, Brendon und all den anderen haben mich interessante Charaktere durch die Geschichte geführt. Vor allem Duncan und Cat fand ich im Laufe der Geschichte am interessantesten. Duncan, weil er eine sehr tragische Vergangenheit hat, die in Rückblenden immer wieder auftaucht und Cat, weil sie voller Vorurteile gegenüber Paranormale ist und mit solchen auf einmal zusammenarbeiten soll. Aber das soll nicht heißen, dass Michael nicht interessant wäre oder die Fürsten der Anderswelt, die ihre ganz eigenen Interessen an Michael haben, von denen er gar nichts weiß. Ich war richtig neugierig darauf, die Fälle der Hunter mit aufzulösen, habe mir meine eigenen Gedanken gemacht und gehofft, dass alles gut geht. Zum Ende des Bandes sind noch viele Fragen offen. Vor allem möchte ich gerne wissen, wie es mit Michael weitergeht.

Den Erzählstil fand ich allerdings gewöhnungsbedürftig. Man taucht irgendwie in alle Köpfe ein und manchmal war mir nicht von Anfang an  klar, welche Gedanken ich da gerade lese. Im Laufe des Buches wurde es zwar besser, weil ich die Personen besser kennenlernte, aber so ganz konnte der Stil mich nicht überzeugen. Vor allem weil zum Ende des Buches nochmal neue Personen dazukamen. Allerdings fand ich es toll, dass man nicht nur die Hunter begleitet, sondern zum Beispiel auch Cats Stalker. 
 

Fazit


Galway Hunters - Feuertaufe spielt in einer komplexen Welt, die viele Überraschungen für den Leser bereithält. Nicht nur die Paranormalen sind interessant, sondern auch unsere Protagonisten und ihre Vergangenheiten. Der Erzählstil konnte mich hingegen nicht wirklich überzeugen, auch wenn ich mich im Laufe des Lesen an ihn gewöhnte.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...