18 August 2017

{rezension} Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Autor: Julia Adrian
Verlag: Drachenmond Verlag
Einband: Taschenbuch // Seiten: 250
ISBN: 978-3-95991-132-0
Erschienen: 10.2015

Reihe: Die Dreizehnte Fee
(1) Erwachen (2) Entzaubert (3) Entschlafen

Meine Wertung: 




Klappentext


„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.
Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!


Meine Meinung


Nachdem ich den ersten Band verschlungen hatte, folgte auch gleich der zweite Teil um die Dreizehnte Fee. Lilith befindet sich zu Beginn der Handlung in den Händen ihrer Schwestern und diese scheinen einen Weg gefunden zu haben, Lilith für immer aus dem Weg zu räumen. Immer noch haben sie Angst vor ihrer großen Schwester, die ihre Magie zwar noch nicht wiedergefunden hat, aber der Hass der Königin ist groß genug, um die Schwestern gegeneinander auszuspielen. Nicht umsonst hat Lilith Geheimnisse und Wahrheiten über ihre Schwestern gesammelt.

Im ersten Band hatte ich ja bemängelt, dass mir die Schwestern zu oberflächlich behandelt worden sind. Hier hat sich dies gebessert. Ich erfuhr mehr über den Werdegang der Feen, stellte fest, dass keiner von ihnen böse geboren wurde und es auch noch "gute" Feen unter ihnen gibt.  Vor allem erfährt man ein wichtiges Detail über unsere Fee und das machte sie noch interessanter für mich. Sie will so unbedingt gut sein, versucht ihre Taten durch das Verhalten der Menschen zu rechtfertigen, aber in meinen Augen ist das Verhalten anderer keine Entschuldigung dafür, was sie sich, den Feen und den Menschen angetan hat. Ihr neues Ich kämpft gegen die Königin in ihr und je nachdem, wer gerade die Oberhand hat, fallen ihre Entscheidungen aus. Wenn das so weitergeht, wird sie irgendwann nochmal eine gespaltene Persönlichkeit entwickeln. Ich mag Lilith und gleichzeitig mag ich sie nicht. Und genau das liebe ich an dieser Reihe.

Der Hexenjäger bleibt weiterhin sehr blass und das finde ich sehr schade. Ich will endlich wissen, welches Geheimnis ihn umgibt. Er wirkt so distanziert. Nicht nur gegenüber Lilith, sondern auch gegenüber den Menschen, unter denen er lebt. Ich glaube, die Wahrheit über ihn wird mich noch überraschen.

Der Erzählstil ist ein bisschen ruhiger geworden. Ich empfand es nicht mehr so drängend, sondern man merkt, dass viel nachgedacht wird. Die Gedanken und Gefühle stehen mehr im Vordergrund als der Kampf gegen die Feen. Obwohl bei solchen Szenen wieder zum drängenden Schreibstil zurückgefunden wird. Das soll aber nicht heißen, dass das ein großer Bruch ist. Es liest sich harmonisch.


Fazit


Auch der zweite Band der Dreizehnten Fee konnte mich überzeugen. Lilith Vergangenheit und die ihrer Schwestern rücken in den Vordergrund. Geheimnisse werden enthüllt, die allem, was ich schon erfahren habe, eine neue Bedeutung geben. Ich freue mich schon auf das Finale der Trilogie.


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