{rezension} Licht und Schatten - Die Entscheidung

Autor: Katharina Gansch
Verlag: Selfpublish
Einband: eBook // Seiten: 248
ISBN: 978-1-484-03076-9
 
Reihe: Licht und Schatten
(1) Die Entscheidung
(2) Das Vermächtnis (3) ?


Vielen Dank Katharina Gansch für das Rezensionsexemplar!


Klappentext


Kara besucht die Schule für heranwachsende Gebieter, die über die Herrschaft der vier Elemente verfügen. Wasser, Erde, Feuer und Luft. Doch das Ausschlaggebende fehlt: ihr magisches Element. Gefangen in ihrem Misserfolg quält sie sich durch den Alltag, bis sie eines Tages einem mysteriösen Jungen, Richard, begegnet, der ihr Leben schlagartig verändert. Vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch der Junge verbirgt ein dunkles Geheimnis. Sie beginnt von der Legende des Lichts und des Schattens zu träumen und ahnt dabei nicht, dass diese Träume sie in höchste Gefahr bringen.


Meine Meinung


Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich die Idee mit der Elementmagie sehr toll finde und gespannt war, ob Kara Licht oder Schatten ist. Aber leider konnte mich die Story nicht überzeugen. Mir hat die Tiefe gefällt - bei der Story insgesamt, aber auch bei den Charakteren. 

Die Handlung hat sich in meinen Augen sehr gezogen. Bis zum Showdown am Ende war es ein bisschen langweilig. Ich habe kaum etwas über die Elemente oder das Magiesystem gelernt. Auch die Liebesgeschichte hat sich in meinen Augen nicht entwickelt, sondern sie war einfach da. Vielleicht fand ich sie auch nicht überzeugend, weil ich keinen Zugang zu den Personen gefunden habe. Ich habe zwar bemerkt, dass Kara die Situation in der Schule nicht mag, weil sie dort wegen ihrer Elementlosigkeit gemobbt wird und auch ihre Eltern scheinen sich dafür zu schämen, aber es entstehen kaum Konflikte und wenn doch, werden die sehr schnell abgehandelt. Richard blieb im Gegensatz zu Kara total im Dunkel. Und ich kann ihn gar nicht einschätzen. Allerdings fand ich die Nebenperson Erin sehr gut ausgearbeitet und sie war mir super sympathisch.

Der Schreibstil ist sehr klar und gut zu lesen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kara erzählt. Die Ich-Perspektive ist ja eh eine der schwierigsten, und hier fand ich sie nicht gut umgesetzt. Es bleibt einfach von der Handlung zu viel auf der Strecke, weil Dinge nicht erklärt werden können.


Bewertung


Alles in allem eine gute Idee, aber durch die Ich-Perspektive und fehlende Tiefe anstrengend zu lesen.





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