[rezension] Timeless

Autor: Alexandra Monir
Verlag: Heyne fliegt
Einband: Gebunden (gibt es anscheinend nur noch als Ebook)
Seiten: 352
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-453-26758-9

Reihe: Timeless
Weitere Titel: (1) Timeless; (2) Schatten der Vergangenheit; 

Erster Satz


"Michele stand allein in der Mitte eines Spiegelsaals"

 

Inhalt


 Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...


 Meine Meinung


Bei diesem Buch hat mich das Cover total angezogen und als es dann auch noch um Zeitreisen ging, musste ich es einfach lesen. 
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten. Passend für einen Roman, der sich an junge Leute richtet. Bei der Frau auf dem Cover soll es sich wohl um Michele handeln, aber während des Lesens hatte ich ein ganz anderes Bild von ihr.

Michele erhält durch die Kette ihres Vaters, die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen. Manchmal kann sie es kontrollieren, manchmal zieht es sie überraschend in eine andere Zeit. In einem der Jahrhunderte trifft sie Philip. Einen Jungen, von dem sie seit ihrer Kindheit träumt und der sie auch zu kennen scheint. Über die Liebesgeschichte zwischen den beiden, will ich jetzt nicht zu viel verraten, allerdings fand ich es schon merkwürdig, dass Philip ihr alles direkt glaubt ohne großartig daran zu zweifeln. 
Ich fand es auch schwer, mich in die Personen, besonders Michele, hineinzuversetzen und mit ihr mitzuleiden. Mehr Innenleben und mehr Ausschmückungen hätten die Distanziertheit sicher reduziert.
Zur Story selbst kann ich sagen, dass ich die Idee ganz gut fand. Die Liebesgeschichte, die unter keinem guten Stern steht und das Geheimnis von Micheles Vater, welches am Ende an Bedeutung gewinnt, lassen beide noch genügend Fragen für das nächste Buch übrig. Allerdings finde ich, hätte ein langsamerer Erzählstil und mehr Inhalt der Geschichte gut getan. Ich fand, dass man nur so durch die Geschichte gezogen wurde, ohne richtig Zeit zum ankommen zu haben. Außer Michele konnte man keine andere Person so richtig kennen lernen. Dabei hätte ich gerne mehr von Clara, Lily und Stella und ihren Lebensumständen erfahren. Auch Philip ist in meinen Augen viel zu kurz gekommen. Trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten können.


Bewertung 


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