{rezension} Winter People

Autor: Jennifer McMahon
Verlag: Ullstein
Einband: Taschenbuch
Seiten: 400
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-548-28609-9





Erster Satz


"Meine geliebte Tante Sara Harrison Shea wurde im Frühling des Jahres 1908 brutal ermordet"

 

Klappentext


Dein größter Wunsch geht in Erfüllung. Dein Kind kehrt von den Toten zurück. Doch weißt du, was dich erwartet?
Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück in ihre Welt. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermon.
100 Jahre später: Die 19-jährige Ruthie und ihre kleine Schwester Fawn leben nahe eines verfluchten Waldes und suchen verzweifelt nach ihrer verschwundenen Mutter ...

Meine Meinung


Das Buch habe ich vor ein paar Tagen, während meiner vierstündigen Warterei im Krankenhaus, gelesen und an manchen Stellen war ich nicht wirklich begeistert von meinen Untersuchungen unterbrochen zu werden. 

Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt, die sich gegenseitig abwechseln. Dadurch werden die Geheimnisse der Vergangenheit stückweise enthüllt und der Leser kann in der Gegenwart weiter mitfiebern. Die Vergangenheit wird aus der Sicht von Sara und Martin erzählt, die Gegenwart von Ruthie und Katherine.


Ich lese nicht oft Thriller, weil mir sehr oft die Schreibweise nicht gefällt. Bei diesem war ich von Anfang an gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Trauer von Sara war sehr stark nachzufühlen und auch die Verzweifelung ihres Mannes, der Angst, um die Psyche seiner Frau hat, war greifbar. Der Tod der Tochter scheint kein Unfall gewesen sein und das Ende von Sara´s Geschichte kam völlig überraschend. Wie eine Person die Tatsachen so verdrehen kann und dabei eine ganze Familie zerstört, ist erschreckend gewesen, aber es war, durch kurze Einschübe zum Charakter der Person, glaubwürdig.
Obwohl ich Sara´s Geschichte viel interessanter fand, habe ich auch Ruthies und Katherine Geschichte gespannt verfolgt. Die Sorgen der Schwestern um ihre Mutter und das langsame Aufschlüsseln der Geheimnisse hat mich zum Miträtseln animiert. Auch Katherine hat zum Ziel das Geheinmis der Wälder Vermonts zu lüften, um den Tod ihres Mannes zu klären.
Spannung wird vor allem durch die langsame Auflösung der Geheimnisse und einige falsche Fährten aufgebaut. Auch die individuellen Auseinandersetzungen mit dem Verlust von geliebten Personen trägt dazu bei. Manche Entscheidungen der Personen konnte ich zwar nicht nachvollziehen, aber trotzdem fand ich die Geschichte sehr schön. 


Bewertung




1 Kommentar:

  1. Hallo Isbel,
    ich habe das Buch im Dezember gelesen und kann deine lobende Worte, aber auch den Unmut über die Unterbrechung im KH nachvollziehen.^^
    Eine tolle Rezension. Hätte ich das Buch nicht schon gelesen, dann ganz sicher jetzt.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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