{rezension} Die Gefährtin


Autor: Torsten Fink
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Seiten: 405
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-26632-6

Reihe: Die Tochter des Magiers; Band2
Weitere Titel der Reihe: Die Diebin (1) ; Die Erwählte (3)


Erster Satz


"Das Land ertrank im Regen."


Klappentext


Nach langem Schlummer ist die mächtige Awathani, eine gewaltige Seeschlange, in den Sümpfen des Schwarzen Dhanis erwacht. Während der skrupellose Abenteurer Tasil sofort überlegt, wie er daraus Gewinn schlagen kann, bemüht sich seine Sklavin Maru, mehr über die Awathani herauszufinden. Und ahnt dabei nicht, dass der uralte Daimon Utukku bereits ein Netz spinnt, um Maru darin zu fangen ...


Meine Meinung


Die Geschichte beginnt ein halbes Jahr nach den Geschehnissen in Serkesch. Maru und Tasil befinden sich im Land der Awi, welches hauptsächlich aus Sumpfland besteht, weil Tasil auf der Suche nach einem geheimen goldenen Tempel ist, um sich zu bereichern. Gleichzeitig sind sie zum einen auf der Flucht vor den Hakul, die noch eine Rechnung mit Tasil und Maru offen haben und zum anderen wollen sie dem Krieg aus dem Weg gehen. Numur ist aus den Geschehnissen in Serkesch als Sieger hervorgegangen, hat sich zum Herrscher des Reiches ausgerufen und zieht mit seinem Heer Richtung Hauptstadt. Zum Leidwesen Tasils ist in den Sümpfen eine riesige Seeschlange erwacht, die das Dorf bedroht, in dem er und Maru rasten. Doch Tasil wäre nicht Tasil, wenn er die Situation nicht zu seinen Gunsten ausnutzen könnte, und spinnt wieder ein Netz aus Lügen und Intrigen, während Maru Informationen sammeln soll. In dem Dorf trifft Maru alllerdings alte Bekannte wieder, wie den blinden Erzähler Bireths, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und Uttuku, der diesmal nicht mit Hilfe, sondern mit Drohungen an ihr Blut kommen will. Aber auch neue Bekannte, wie einer Gruppe Krieger, die die Seeschlange töten wollen oder der Kräuterfrau Wika, die Marus magisches Blut erkennt, aber auch nur Rätsel und Fragen bringen kann und keine Antworten. Zur Gefahr der Seeschlange gesellt sich bald noch ein alter Bekannter: Numur mit seinem Heer. Maru und Tasil müssen bald all ihr Geschick aufwenden, um dem Tod zu entrinnen.
Die Handlung des zweiten Bandes spielt sich wie im vorherigen innerhalb von drei Tagen ab, ist aber in meinen Augen bedeutend spannender. Tasil ist etwas netter geworden, auch wenn ihn immer noch die Gier nach Gold treibt. Marus magische Fähigkeiten entwickeln sich, auch wenn sie vor Tasil geheim hält, dass Maghai-Blut in ihren Adern fließt und auch Uttuku bleibt ihr Geheimnis. Der Fokus ist hier mehr auf Maru gelegt, was gegenüber dem ersten Band ein deutliches Plus ist und auch Tasils Intrigen kann man besser folgen. Leider erfährt man nicht mehr über Marus oder Tasils Vergangenheit. Nur bei Bireths lichtet sich ein wenig der Schleier der Vergangenheit. Aber das lüftet sich sicher alles im dritten Teil.


Bewertung




Autor


Torsten Fink wurde 1965 geboren. Er arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er lebt und schreibt heute in Mainz. 


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