{rezension} Stolen Love

Autor: Rose Bloom
Verlag: Selfpublish
Einband: ebook // Seiten: 253 (print)
ISBN: 978-1520345512
Erschienen: 01.2017


Vielen Dank an Rose Bloom für das Rezensionsexemplar!



Klappentext


Alle nennen sie Hood.
Niemand weiß, wer sie wirklich ist.
Doch einer will es herausfinden.
Koste es, was es wolle!

Alessa war schon früh in ihrer Kindheit auf sich allein gestellt und weiß mittlerweile ganz genau, wie sie über die Runden kommt. Als sie nichtsahnend auf einem ihrer Raubzüge ausgerechnet in das Haus des Ex-Bullen Jay einbricht, wird sie das erste Mal in ihrer Laufbahn ertappt. Zwar gelingt es ihr, zu entkommen, doch Jay packt das Jagdfieber. Alessas hübsches Gesicht geht ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Er will sie finden. Um jeden Preis. Sein Pech, dass niemand in der Stadt wirklich etwas über sie weiß. Sie kennen nur Hood, doch auch die scheint nichts weiter als ein verdammter Schatten zu sein.
„Sie stand für all das, gegen das ich seit meiner Ausbildung als Polizist gekämpft hatte. Sie war das pure Böse, die Verlockung, die mich in einen dunklen Strudel mitziehen würde, in den ich niemals mehr hineingeraten wollte.“


Meine Meinung


Stolen Love erzählt die Geschichte von Jay und Hood, alias Alessa. Die zwei lernen sich bei einem Bruch von Hood kennen und wie es in vielen Liebesromanen so ist, ist es Verlangen auf den ersten Blick. Womit ich auch gar kein Problem habe. Die Geschichte wechselt mit jedem Kapitel die Sichtweise, sodass man als Leser in den Kopf von Jay und Alessa gucken kann.

Ich muss leider sagen, dass mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Ich fand Jay zu dominant. Ständig will er bestimmen und seinen Willen durchsetzen. Ich habe prinzipiell nichts gegen dominante Typen in Büchern, aber hier hat mir die Seite an ihm gefehlt, die ihn mir sympathischer gemacht hätte. Ich war leider nur genervt von ihm. Ich war echt froh, dass Alessa sehr selbstbewusst ist und ihre eigenen Entscheidungen treffen wollte. Aber auch sie konnte mich nicht so ganz von sich überzeugen.
Ich habe kein Gefühl für die beiden bekommen, sodass sie mir auch am Ende noch sehr fremd blieben. Auch gab es Kleinigkeiten, wo ich einfach nur dachte: Warum? Beispielsweise als Jay Hood überzeugt, dass er ihr helfen kann. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie will er das machen? Warum fragt sie nicht nach seinem Plan? Warum vertraut sie ihm da blind?
Was mir auch gefehlt hat, waren mehr Informationen zu den Hintergründen von den Gegnern und deren Einfluss auf die Polizei. Mir war das alles zu schwammig, um es wirklich glauben zu können.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Es ließ sich flüssig lesen und auch die erotischen Szenen waren anschaulich, aber nicht zu übertrieben dargestellt.

Fazit


Eine Story, die viel Potenzial hat, mich aber nicht von sich überzeugen konnte. Die Charaktere blieben mir fremd und es waren am Ende auch nicht alle meine Fragen beantwortet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...