{rezension} Der Cowboy, das Schicksal und ich


Autor: Hailey J. Romance
Verlag: Selfpublish
Einband: eBook // Seiten: 230 (print)
ISBN: 978-1520386928
Ersterscheinung: 01.2017



  Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!


Klappentext


Ein schwerer Schicksalsschlag verändert Leynies Leben von der einen auf die andere Minute. Plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Erst als ihre Familie sie daran erinnert, welchen Traum sie einst verfolgte, und sie darum bittet, diesen nicht aufzugeben, schöpft sie neuen Lebensmut. Leynie packt ihren Rucksack und begibt sich mit ihrer Hündin Pumpkin auf die Reise ihres Lebens … Das Schicksal führt sie auf eine Ranch, die zwei Geschwister vor Kurzem erbten. Mit der taffen Melanie versteht sie sich auf Anhieb. Nur mit dem mürrischen Cowboy Luke ist nicht gut Kirschen essen ... Was verbirgt sich hinter Lukes kalter Art? Sind sie sich womöglich doch ähnlicher als es zuerst scheint? Und wird Leynie es schaffen, in Texas wieder glücklich zu werden?

Meine Meinung


Ein weiterer ChickLit-Roman aus der Feder von Hailey J. Romance und wieder konnte sie mir ein paar angenehme Lesestunden ermöglichen. Leynies Schickssalsschlag lernt man gleich auf den ersten Seiten kennen und ich konnte ihr Verhalten durchaus nachvollziehen. Aber auch das Verhalten ihrer Familie. Nach zwei Jahren sollte man bereit sein, sein Leben wieder anzupacken oder sich professionielle Hilfe suchen. Leynie versucht ersteres und lernt dabei eine mir sehr sympathische Melanie kennen und einen mir am Anfang sehr unsympathischen Luke kennen. Also so lange wie Leynie hätte ich es wohl auf der Farm nicht ausgehalten.

Allerdings habe ich festgestellt, dass mir ChickLit Romane wohl doch nicht tief genug gehen. Irgendwie hat mir was beim Lesen gefehlt, sodass ich keinen "tiefere Verbindung" mit Leynie, Melanie und auch Luke eingehen konnte. Freunde dieses Genre werden aber voll auf ihre Kosten kommen. Der Cowboy, das Schicksal und ich ist traurig, lustig, zum Nachdenken, etwas erotisch und ich habe gerne mit Leynie versucht, hinter Lukes Fassade zu blicken.

Der Schreibstil ist in großem und ganzen flüssig zu lesen. Allerdings tauchen da manchmal Wörter auf, wo ich mir dachte: Warum? Beispielsweise Kommunikationsmittel und ein paar Sätze später ganz normal Handy. Den Sinn dahinter habe ich nicht so ganz verstanden.


Fazit

Für Fans des ChickLit-Genres und die, die es mal testen wollen, ein wunderbarer Roman über das Leben und das man selbst nach dem größten Schicksalsschlag nicht aufgeben darf. Das Leben hält immer noch was Schönes bereit.

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