Fantasywoche - Ein Interview mit Kat und Levi

Hallo meine Lieben, 

ich durfte im Rahmen der Fantasywoche ein Interview mit Kat und Levi, den Protagonisten aus Straßensymphonie von Alexandra Fuchs führen. Die beiden sind übrigens zwei sehr sympathische junge Wandler.


Hallo Kat, hallo Levi. Vielen Dank, dass ich euch interviewen darf. Mögt ihr euch einmal kurz vorstellen?
K: Hey, ich bin Kat und das ist mein Freund Levi, wir freuen uns sehr hier zu sein und deine Fragen beantworten zu dürfen. Das ist unser erstes richtiges Interview über unser Buch und wir sind mächtig aufgeregt. Wir sind Mitglieder der Band Night Circus, die Levi und sein Freund Micah gegründet haben und es ist uns eine Ehre, dass ein Buch über unsere Geschichte verfasst wurde. 
L: *lacht* Kat redet immer wie ein Wasserfall, wenn sie aufgeregt ist. 

Die Aufregung kann ich verstehen. Das ist auch mein allererstes Protagonisteninterview. 
Levi, du hast Kat das erste Mal bei einem Auftritt euer Band kennengelernt. Wie war dein erster Eindruck von ihr? Und hat er sich im Laufe der Zeit bestätigt?
L: Eigentlich habe ich Kat das erste Mal bei der Jagd getroffen, doch leider ist sie mir davon gerannt. Ich war sofort fasziniert von ihr, weil ich das Gefühl hatte, dass sie mehr Katze als Mensch war. Und als sie mir in der Bar dann auch noch patzig zurück geantwortet hat, hatte ich Blut geleckt. Sie hasste mich so offensichtlich, dass es mich fast wahnsinnig machte. Und heute hoffe ich, dass sie mich nicht mehr hasst *lach*. 

Kat, wie war das bei dir? Wie war dein erster Eindruck von der Band?
K: Wie Levi schon sagte, hatte er mir durch die halbe Stadt gejagt und meinen Hass damit auf sich gezogen. Dementsprechend schlecht war auch mein erster Eindruck der Band. Doch dann lernte ich Lizzy, Micah und Levi besser kennen und heute könnte ich nicht mehr ohne sie sein. 


Als Gestaltwandler lebt ihr versteckt vor der Welt. Wie ist das für euch und die anderen?
K: Wir sind damit aufgewachsen unsere zweite Natur vor den Menschen zu verbergen, deswegen ist es eigentlich normal und keine große Sache. 

Wünscht ihr euch ein „Coming-Out“? Bzw. glaubt ihr, dass ein solches jemals möglich sein wird?
L: Schwierige Frage. Auf der einen Seite wäre es einfacher, vor allem für diejenigen Wandler, die sich in ein Tier verwandeln, dass man nicht alltäglich auf der Straße trifft. Andererseits können die Folgen eines Coming Outs nicht abgeschätzt werden. Wie reagieren die Menschen? Werden sie uns annehmen oder hassen? Beides hat Vor- und Nachteile. Ich persönlich mag es wie es ist und vor mir aus kann es so bleiben. 
K: Ich gebe Levi recht. Und ich persönlich mag es ebenfalls wie es ist. 

Wie lange könnt ihr die Gestalt eures Tieres annehmen und halten?
K: Theoretisch so lange wir möchten. Doch es verhält sich genau so, wie wenn wir zu lange in unserer menschlichen Gestalt bleiben. Dann werden wir nervös und spüren die tierischen Triebe immer deutlicher. Beide Teile unserer Seele wollen anerkannt werden.  

In Straßensymphonie erzählt Alex euer erstes gemeinsames Abenteuer. Hättet ihr jemals gedacht, in so etwas hineinzugeraten?
K: Ich nicht. Nachdem mein Vater gestorben war, hatte ich das Gefühl alles verloren zu haben, jegliche Energie und Lebenswillen. Und dann hat sich plötzlich alles verändert und wir sind viel schneller und viel tiefer in alles hineingeraten als uns lieb war. Wir wussten nicht mehr wem wir vertrauen können und wem nicht, das ist kein schönes Gefühl und ich hätte nie gedacht, dass sich mein Leben so radikal verändern würde. 
L: Wer rechnet auch damit, dass solche Dinge passieren? Man glaubt doch eigentlich immer, dass das was man weiß die Wahrheit ist und dann zu erfahren, dass dem nicht so ist, ist schrecklich. 

Wir konnten ja im Autoreninterview schon viel über Alex erfahren. Ihr müsstet sie ja jetzt recht gut kennen. Könnt ihr uns nicht noch ein kleines Geheimnis über sie verraten?
L: Das ist jetzt schwer, immerhin kennt sie fast all unsere Geheimnisse und könnte sie einfach ausplaudern. Aber manchmal, da ist sie etwas seltsam. Gemüse zum Beispiel isst sie nur, wenn es getrennt auf dem Teller liegt.
K: UUUUUUND, Obacht, jetzt wird es echt crazy: sie mag kein Kuchen. Wer bitte mag kein Kuchen? WER? Aber, und das macht sie zum Glück wieder sympathisch: sie liebt Kaffee fast so sehr wie ich. Aber nur fast. Hihi. 

Keinen Kuchen? Das klingt wirklich seltsam.
Es heißt, dass jemand von euch vieren Alex gefragt hat, ob sie ein weiteres Erlebnis verschriftlichen mag. Könnt ihr da was Genaueres zu sagen? Können wir auf eine Fortsetzung von Night Circus hoffen?
K: Hihi. Stimmt, unsere Lizzy wollte unbedingt ihre eigene Geschichte und nach langen Diskussionen, wirklich seeeeeehr langen, hat Alex endlich zugestimmt. Ich glaube sie ist genervt von uns. 
L: Wer kanns ihr verübeln, sie hat es nicht gerade leicht mit uns vieren. Und auch im nächsten Buch wird wieder die geballte Night Circus Energie zu spüren sein. Wobei wir mittlerweile sehr viele andere Dinge zu tun haben und nicht mehr so oft proben und spielen können wie wir das gerne würden, das ist sehr schade. 

Ihr findet da sicher den richtigen Mittelweg. Ich freue mich jetzt erstmal auf Lizzys Geschichte!
Vielen Dank noch einmal für eure Zeit. Und euch noch weiter viel Erfolg mit der Band und allem was ihr sonst in Angriff nehmt.
K: Wir danken dir. 

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