{rezension} Wolfsbaum

Autor: Mia Faber
Verlag: Valkyren Verlag
Einband: eBook // Seiten: ca. 80
ISBN: 978-3-946608-05-9
Ausgabe: 01.09.2016


Dieses Buch habe ich im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten. Vielen Dank!


Klappentext


Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein.
Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen.
Die Vorgeschichte einer irischen Sage.


Meine Meinung


Die Handlung bezieht sich auf eine reale Sage über den Ort Beddgelert, welcher in Nordwales liegt. Auf ca. 80 Seiten begleiten wir Morgan, einen jungen Mann, der sich ein Abenteuer wünscht, aber nicht den Mut besitzt, hinaus in die Welt zu ziehen, und stattdessen jeden Tag rumjammert. Bei einem Überfall auf sein Haus beleidigt und verflucht er stundenlang die Kriegergöttin Morrigan und wird von ihr in einen Wolf verwandelt. Ob er seine menschliche Gestalt wiedererlangen kann, liegt ganz bei ihm.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und dem Genre angemessen. Einige Sätze regen auch ziemlich zum Nachdenken an. Wie bei einer Sage zu erwarten, konzentriert sie sich auf den Kern der Handlung und auf die Entwicklung der Hauptperson. Das Ende war auf der einen Seite traurig, aber auch sehr passend. Ich denke, Morgan hat endlich erkannt, wer er ist. Ich selbst liebe Märchen und Sagen und störe mich nicht an konzentrierten Geschichten. Wer jedoch eine ausgeschmückte Geschichte mit viel drumherum lesen will, sollte zu einem anderen Buch greifen.


Bewertung






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