Montagsfrage #9

hier lang

Ich nehme dann mal nach ewig langer Zeit an der Montagsfrage teil. Heutige Frage:

 Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert? 


Ich esse nie, während des Lesens. Naja, zumindest nicht bei Prints. Ich habe viel zu viel Angst, dass ich Krümmel oder Kleckere und dann unschöne Flecken auf den Seiten sind. Bei ebooks ist das anders. Da kann ich das ja zum Glück abwischen.
Ein schlechtes Gewissen habe ich allerdings nicht. Wieso auch? Klar leide ich mit, wenn mir die Personen ans Herz gewachsen sind und sie schreckliche Dinge durchmachen. Ich überlege auch, wie ich in solchen Situationen klarkommen und reagieren würde. Aber im Endeffekt sind es fiktive Personen in einer fiktiven Welt. Ein Gewissen ist doch eher für die reale Welt zuständig.

Wie sieht es bei euch aus? Meldet sich euer Gewissen?

Kommentare:

  1. Das unterschreibe ich! Mein Gewissen meldet sich eher, wenn ich stundenlang im Buch abtauche und das reale Leben vernachlässige, ggf. auch nicht rechtzeitig zum Essen erscheine.

    Mein Beitrag :o)

    Liebe Grüße
    Patricia

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    1. Hey Patricia,

      ja, da stimme ich dir zu. Ich war einmal so in ein Buch vertieft, dass ich eine Verabredung völlig vergessen hatte. Da hatte ich ein schlechtes Gewissen. Aber mir wurde zum Glück verziehen.

      Gruß
      Isbel

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  2. Liebes Isbel,

    wie mich ein Buch berührt oder nicht, ob ein Protagonist hungert oder z.B. traurig ist, kommt natürlich auch immer ganz darauf an, ob es sich um eine fiktive Geschichte handelt oder nicht.

    Auch fiktive Geschichten berühren mich oder machen mich betroffen, wütend, traurig usw. und dass ist auch gut so. Aber ein schlechtes Gewissen, wenn ein Protagonist in einer erfundenen Story verhungert, habe ich definitiv nicht.

    Anders ist meine Lese-Situation natürlich, wenn ich weiß dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich dann ein schlechtes Gewissen habe, aber ich werde dadurch angestoßen meine eigenen Handlungen im Alltag zu überdenken, um verantwortungsbewusster zu agieren. Diese Reaktion bzw. Haltung halte ich für absolut gesund und wichtig.

    Viele Grüße

    Nisnis

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    1. Hey,

      das ist ein interessant Punkt den du ansprichst. Muss man ein schlechtes Gewissen haben, weil man selbst seinen Hunger stillen kann und Millionen auf der Welt hungern müssen? Ich glaube, da könnte man stundenlang drüber diskutieren. Aber intuitiv würde ich nein sagen. Ich befriedige mit Essen ein Grundbedürfnis. Ein schlechtes Gewissen müssen die Menschen haben, denen das Leid anderer egal, hauptsache ihnen selbst geht es gut.

      Lg Gruß
      Isbel

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  3. Hallo,
    mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich meine Frage noch ein wenig erweitert, nämlich um die Frage, welche Wichtigkeit oder welchen Stellenwert das Essen für uns hat. Meine Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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    1. Hey,

      ich gestehe, ich mache öfter Dinge neben dem Essen. Es sei denn, ich habe richtig aufwendig gekocht, dann wird das genoßen.

      Gruß,
      Isbel

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  4. Das ist ja mal eine Frage! Aber nein, ich habe kein schlechtes Gewissen - weder bei Film, noch beim Buch ...
    Und dann auch noch weitergespickt~der Stellenwert des Essen, hui, das ist mir aber jetzt doch zu tiefgründig für einen Montagabend ;) Eignlob stinkt, da finde ich meine eigen kreierte heutige BloggerFrage einfacherer ;D

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