{rezension} Das geheime Vermächtnis des Pan

Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Einband: Taschenbuch
Seiten: 414
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-551-31380-5

Kaufen?: Thalia
Reihe: Pan-Trilogie
Reihentitel: (1) Das geheime Vermächtnis des Pan; (2) Die dunkle Prophezeiung des Pan; (3) Die verborgenen Insignien des Pan; 


Erster Satz


"Ich war neugierig"

 

Klappentext


Felicity ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter der ihr prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist erst achtzehn, trägt eine Zahnspange und arbeitet abends in einem heruntergekommenen Pub. Leander hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl bestaussehende Junge Londons - und ganz sicher nicht Felicitys Typ. Merkwürdig ist nur, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will ...


 Meine Meinung


Das Buch lag jetzt schon länger auf meinem SuB und anlässlich der Leserunde zur Pan-Trilogie die auf Instagram veranstaltet wird, komme ich auch mal dazu es zu lesen. Und jetzt ärgere ich mich, dass ich das Buch nicht schon viel eher in die Hand genommen hatte.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Felicity erzählt, die ein ganz normales (?) Mädchen ist und in London lebt. Ihre Familie ist ziemlich anstrengend und Felicity muss einiges ertragen, was ihr das Leben schwer macht. Halt und Verständnis findet sie bei ihren Freunden. Die ihr auch zur Seite stehen, wenn sie die Aufmerksamkeit des "Star Clubs" erregt. Und das geschieht seit der Ankunft des neuen Schüler Leander "Lee" immer öfter. Felicity kann Lee nur schwer einschätzen. Er gehört in ihren Augen eindeutig zum "Star Club" - zu den Reichen und Schönen. Lee scheint das aber so ziemlich egal zu sein. Ständig taucht er in ihrer Nähe auf und versucht hartnäckig eine Freundschaft aufzubauen. Je besser Felicity Lee kennenlernt, desto mehr merkt sie, das Lee ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Und nicht nur mit Lee scheint etwas nicht zu stimmen. Auf einmal hat Felicity "Visionen" der Vergangenheit und sie taumelt in den Mittelpunkt einer ihr unbekannten Welt.

Felicity war mir sehr schnell sympathisch. Sie verhielt sich für ihr Alter angemessen und wird selbst bei Stars nicht zu einem kreischenden Haufen, die kein Wort herausbringt. (Pluspunkt) Sie hat es nicht leicht und auch wenn es von ihrer eigenen Familie keine Unterstützung gibt, gibt sie ihre Träume nicht auf. Lee hingegen wusste ich am Anfang nicht richtig einzuschätzen. Da der Anfang des Buches kurz aus seiner Sicht geschrieben wurde, war er zu Beginn in meinen Augen ein selbstverliebter Schnösel, der daran gewöhnt ist, dass alles ihm zufliegt. Mit Felicity hat er da einen guten Fang gemacht. Denn sie lässt sich nicht so leicht von seinem Charme einwickeln. (Noch ein Pluspunkt) Im Laufe der Geschichte konnte ich mich jedoch für Lee erwärmen.
Die Nebencharaktere waren in meinen Augen eine Mischung aus Stereotypen (zB. der Star Club) und leicht weiterenwickelten Charakteren. Was für mich jetzt kein großes Problem ist, es sei denn die Personen würden in den nachfolgenden Bänden mehr Gewichtung erhalten. Aber davon gehe ich momentan nicht aus.

Die Handlung selbst verlief für mich sehr schlüssig. Dinge, die in den Augen Felicitys unverständlich oder nervend sind (zB. die Verliebtheit der StarClub-Felicity), sind dem Leser durch das Mehrwissen klar oder werden im Laufe der Geschichte beantwortet. Natürlich bleiben noch Fragen für die weiteren Bände offen, aber keine die das Verständnis des ersten Bandes stören würden.
Der Schreibstil ist einfach gehalten. Keine lang verschachtelten Sätze und Alltagswörter dominieren. Ich konnte mir auch gut die Orte vorstellen, an denen sich die Personen grad befinden, aber mit Details wurde leider nicht um sich geworfen. Diese werden der eigenen Fantasie des Lesers überlassen. Was ich besonders bei den historischen Sachen oder auch dem gewissen Bild in Lees Wohnung schade fand. 

Alles in allem fand ich den ersten Band als Einstieg sehr schön. Die Handlung strotzt zwar nicht vor Action und erst zum Ende hin, wird deutlich, was mit "Retterin der Elfenwelt" gemeint sein könnte, aber dafür wird viel Wert auf ein authentisches Kennenlernen zwischen Felicity und Lee gelegt.
 

Bewertung


Kommentare:

  1. Hallöchen,

    Schöne Rezi!
    Ich bin mir noch unsicher,
    ob ich die Reihe lesen möchte oder nicht.
    Auf der einen Seite höre ich nur positive Sachen,
    aber so ganz sicher, ob das Buch was für mich ist, bin ich mir dennoch nicht.
    Könntest du es denn auch mir als Feenbuch-Neuling empfehlen? :)

    Liebe Grüße,
    Laura

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    1. Hey Laura,

      ich bin auch länger drumherumgeschlichen. Ich habe den nächsten Band noch nicht angefangen, weil ich warte bis er in der Leserunde dran kommt, daher kann ich bisher nur sagen, dass die Elfen selber im ersten Band eine untergeordnete Rolle spielen. Es dreht sich wirklich hauptsächlich darum, wie Felicity und Lee eine Freundschaft aufbauen und am Ende erfährt man, wieso sie für die Elfenwelt so interessant ist. Naja, zumindest im Ansatz. Da es jetzt nicht so actionreich zugeht wie in anderen Trilogien (zB. Panem), wurde ich sehr stark durch die Charaktere selbst zum Weiterlesen angehalten.
      So und nachdem ich jetzt mal kurz in deinem Rezensionsindex gestöbert habe, könnte ich mir vorstellen, dass es dir gefallen würde. (Mit Blick auf deinen SuB und deiner Wunschliste, habe ich eh das Gefühl, dass wir einen ähnlichen Büchergeschmack haben)

      Lieben Gruß
      Isbel

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