{kurzrezension} Mich gibt´s übrigens auch für immer


Autor: Jana Seidel
Verlag: Goldmann
Einband: Taschenbuch
Seiten: 251
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-442-47815-6

Kaufen?: Thalia



Erster Satz


"Was soll man sagen, wenn der Mann, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen möchte, einem endlich die entscheidende Frage stellt?"

 

Klappentext


Tanja ist eine ewig Zweifelnde. Nach ungezählten abgebrochenen Studiengängen und Nebentraumjobs, hat sie ihren Platz im Leben immer noch nicht gefunden. Nur in einem Bereich läuft es bestens. Sie lebt mit dem perfekten Mann zusammen – ihr indischer Freund Hrithik ist erfolgreich, klug und einfach umwerfend. Warum also ergreift sie die Flucht, als er ihr einen formvollendeten Heiratsantrag macht? Tanja muss endlich die Antworten finden, die sie sucht. Kurzerhand reist sie nach Indien zu ihrem Hippie-Vater, mit dem sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte. Doch sie muss sich beeilen, denn Hrithiks intrigante, langbeinige Exfreundin wartet nur darauf, ihren Platz einzunehmen ...


 Meine Meinung


Das Buch ist durch Zufall bei mir gelandet. Eigentlich habe ich nur Indien und Hippie-Vater gelesen und dachte mir, ja das könnte was für mich sein.
Thema des Buches ist die kleine Beziehungskrise nach dem verpatzten Heiratsantrag. Die Hauptprotagonisten Tanja war mir sympathisch. Eine 33-jährige, Bollywoodliebende Chaotin, die ständig den Studiengang und den Nebenjob wechselt, weil sie einfach nicht weiß, was sie werden soll. Das Buch fokussiert sich meiner Meinung nach sehr stark auf ihr Innenleben und ihre Selbstzweifel. Diese sind aber nicht nervtötend dargestellt, sondern in genau der richtigen Mischung dosiert. Auch die Nebendarsteller hatten alle ihre Eigenheiten, aber sie waren nicht so dargestellt, als dass sie einen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen haben (Ausnahme: Lilly). Da die Autorin den Nebendarstellern (also Tanjas Freundinnen) eigene Bücher widmet, kann man deren Geschichten, auch lesen. Wenn ich das richtig sehe, ist dies ihr sozusagen Band 3. Kann aber super allein gelesen werden.
Beim Lesen des Klappentextes hatte ich mehr Indien und Vater-Tochter-Probleme erwartet, aber bis man endlich im Flugzeug saß, war die Häfte des Buches um. Dabei fand ich die Indienreise und die Szenen im Buchladen am schönsten im ganzen Buch und hätte gern mehr darüber gelesen. Vor allem hätte ich gerne eine solchen Buchladen in meiner Stadt.

Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten können. Es ist ein gutes Buch mit Humor für zwischendurch.
  

Bewertung


 

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