{rezension} Wassermelone

Autor: Marian Keyes
Verlag: Heyne
Einband: Ebook
Seiten: 544
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-641-11938-6

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Reihe: Die Walsh-Familie
Titel:  (1) Wassermelone (2) Rachel im Wunderland (3) Auszeit für Engel (4) Erdbeermond 
(5) Glücksfall



Erster Satz


"Der 15. Februar ist ein ganz besonderer Tag für mich."


Klappentext

  
So hat sich Claire Walsh das Kinderkriegen nicht vorgestellt. Sie sieht aus wie eine Wassermelone in Stiefeln, und ihr Mann hat sie verlassen. Doch als Ehemann James schließlich wieder vor der Tür steht, erwartet ihn eine Überraschung …

Meine Meinung


Claire, unsere Hauptperson im ersten Band der Reihe, erfährt am Tag der Geburt ihres Kindes, dass ihr Mann eine andere hat und sie verlässt. Zutiefst verlässt reist sie zu ihrer chaotischen Familie nach Dublin, um dies zu verarbeiten. Dort lernt sie Adam kennen, einen Freund ihrer Schwester Helen und weiß bald gar nicht mehr, wie es um ihre Gefühle steht. Als James dann in Dublin auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Ich muss gestehen das Buch hat mich einige Nerven gekostet. Geschrieben wird aus der Sicht von Claire, die den Leser direkt anspricht und Fragen stellt, wie er denn gehandelt hätte. Teilweise ist es auch sehr witzig geschrieben. Die Vergleiche und Anekdoten haben bei mir oft ein Schmunzeln hervorgerufen. Auch konnte ich das Gefühlchaos von Claire sehr gut nachvollziehen, aber ich war auch irgendwie von Claires ewigem Gejammer genervt . So oft hatte ich das Gefühl das gleiche nochmal zu lesen, nur anders ausgedrückt. Da konnten die Anekdoten auch nicht drüber wegtrösten. Besonders unverständlich fand ich die Tatsache, dass sie vier Wochen saufend und vor Liebeskummer verzweifelt im Bett liegt und drei Stunden Abendessen mit Adam dafür sorgen, dass sie nicht mehr James hinterhertrauert, sondern Adam anschmachtet. Auch die Alkoholexzesse und der Drogenkonsum der Schwestern werden nur so nebenbei erwähnt und kaum kritisiert. Das Klischee von kiffenden Stundenten, die nur Partys und ihren nächsten Rausch im Kopf haben, wurde hintergründig sehr gut bedient.
Auch wenn ich Claire nicht wirklich leiden konnte, waren die Charaktere keine Sterotypen, sondern hatte alle ihre Macken und Eigenarten. Auch wenn die Darstellung der Männer in meinen Augen etwas zu kurz kommt.


Ich weiß noch nicht, ob ich die Folgebände weiterlesen werde. Auf der einen Seite würde es mich interessieren, wie es den anderen vier Schwestern in Sachen Liebe ergeht, besonders bei Anna. Aber noch ein Buch bestehend aus 75 % Gejammer ertrage ich nicht.



Bewertung





Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House und Jellybooks.de für das Leseexemplar!

 


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