{rezension} Ein Weihnachtslied in Prosa


 
Autor: Charles Dickens
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Seiten:192
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-423-14042-3

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Erster Satz

  
"Marley war tot; dies gleich zu Anfang."

 

Klappentext


"Drei Geister ... werden dich heimsuchen ... Erwarte den ersten Geist morgen, wenn die Glocke eins schlägt ... Erwarte den zweiten in der folgenden Nacht zur gleichen Stunde. Und den dritten in der darauffolgenden Nacht, wenn der letzte Glockenschlag der zwöflten Stunde verklungen ist."

 

Meine Meinung


Die Weihnachtsgeschichte kenne ich schon seit Jahren. Jedes Jahr wird irgendeine der Filmversionen im Fernsehen geschaut. Nur dieses Jahr habe ich beschlossen, dass Buch auch endlich mal zu lesen. Und ich kann gar nicht so viel dazu schreiben. Die Werke von Charles Dickens sind Klassiker und zählen nicht umsonst zu den wichtgisten Werken der Literaturgeschichte.
Ebenezer Scrooge ist ein überzeugender Geizkragen, der Weihnachten als Humbug ansieht und voller Bitterkeit ist. Dieser Person wollte ich ungern über den Weg laufen. Zumindest am Anfang des Buches. Seine Charakterwandlung ist wunderbar beschrieben und glaubwürdig. Was für die kurze Zeitspanne, in der die Geschichte spielt, sehr wichtig ist. Die Zeitreisen mit den Weihnachtsgeistern, die übrigens aus sehr gut beschrieben wurden, sodass man auch ohne die Illustrationen ein Bild von den Geistern im Kopf hat, waren teils witzig, teils nachdenklich, aber auch zum Teil traurig. Wie es zu einer Weihnachtsgeschichte gehört, vermittelt diese hier auch eine Moral. Sie ruft zur Nächstenliebe auf, will zeigen, dass man durch Nettigkeit das eigene Leben verschönert und prangert die sozialen Missstände der damaligen Zeit an.

Auch zu erwähnen sind die Illustrationen in dieser Ausgabe, die einfach nur wunderbar gezeichnet sind und vom Stil her auch super passen.
 

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