{rezension} Die Diebin

Autor: Torsten Fink
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Seiten: 414
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-26631-9

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Reihe: Die Tochter des Magiers; Band1
Weitere Titel der Reihe: Die Gefährtin (2) ; Die Erwählte (3)


Erster Satz


"Eine mitleidlose Sonne stand hoch über der Wüste der Erschlagenen."


Klappentext


Sie ist eine Sklavin - doch in ihren Adern fliesst das Blut mächtiger Magier
Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in einer Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Tasil gekauft wird - der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch der uralte Daimon Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau und bietet ihr seine Hilfe an - doch die hat ihren Preis ...


Meine Meinung


Die Diebin ist der erste Band von Torsten Finks Trilogie Die Tochter des Magiers. Hauptperson dieser Trilogie ist die Sklavin Maru Nehis, die zu Beginn der Geschichte von Tasil gekauft wird. Maru lernt schnell, dass Tasil skrupellos und nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist und verabscheut dies an ihm. Doch sie gehorcht ihm und spielt bei seinen Intrigen mit, wie es von einer Sklavin verlangt wird. Erst im Laufe der Geschichte, testet sie ihre Grenzen aus und versucht einige Leben zu retten, die ihr Herr so leichtfertig für Silber aufs Spiel setzt. Maru und Tasil befinden sich in der Stadt Serkesch, in der der Raik (Herrscher) gestorben ist und in der seine beiden Söhne Iddin und Numur, die Zwillinge sind , auf die Thronfolge hoffen. Tasil sieht sich als Händler von Informationen und beliefert beide Seiten. Als Maru ihn darauf anspricht, bekommt sie folgende Antwort, die meiner Meinung nach, viel über Tasils Charakter aussagt: "Denk daran, dass uns dieser Streit nichts angeht. Das ist nicht unsere Stadt, es sind nicht unsere Fürsten. Es kann uns gleich sein, wer von den beiden als Sieger aus diesem Zwist hervorgeht. Meinethalben können sie beide sterben oder beide überleben. Ich verschwende nicht mehr Gedanken an ihr Wohlergehen als sie an das meine."
Über Marus Vergangenheit erfährt man wenig, da Maru selbst nicht weiß, wer ihre Eltern sind oder wo sie geboren wurde. Aber man erfährt, dass dies ein Geheimnis ist, welches Maru unbedingt lüften sollte. Ihre Herkunft weckt schließlich das Interesse eines Magiers, der nichts Gutes im Schilde führt. Und auch der Daimon Uttuku und der blinde Geschichtenerzähler Bireths haben Interesse an dem Mädchen. Bireths erscheint mir als guter Ratgeber, der aber auch mehr über Maru zu wissen scheint, als er verrät. Über den Daimon erfährt man so gut wie nichts. Er hilft Maru so gut er kann, obwohl er meistens in Rätseln spricht und erst als es um Leben und Tod geht, verlangt Uttuku eine Bezahlung, welche sicherlich in den nächsten Bänden seine Konsequenzen nach sich ziehen wird. Eine zeitlang habe ich noch nicht mal genau verstanden, was Uttuku überhaupt ist. 
Allgemein machen die fremden Namen und Titel es einem schwer leicht in die Geschichte einzusteigen. Im Register werden die wichtigsten Namen/Titel zwar erläutert, aber es dauerte trotzdem seine Zeit, bis ich ohne Fragezeichen im Kopf lesen konnte. Wenn man die Fremdwörter beiseite lässt, ist der Schreistil sehr flüssig und man kann der Geschichte gut folgen. Wie auch Maru durchschaut der Leser Tasils Plan nicht allzu leicht und durch die ständigen neuen Entwicklungen bleibt es spannend. Für die nächsten Bände erhoffe ich mir allerdings, dass der Fokus mehr auf Maru liegt. Hier erschienen mir eher de Intrigen und Tasil im Vordergrund.


Bewertung




Autor


Torsten Fink wurde 1965 geboren. Er arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er lebt und schreibt heute in Mainz. 


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