{rezension} Landsby


Autor: Christine Millmann
Verlag: -
Einband: Taschenbuch
Seiten: 372
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-1-4992-7516-2

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Erster Satz


"An manchen Tagen fühle ich mich wie in einem Gefängnis."


Klappentext


Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der  Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen. Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ...


Meine Meinung


Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jule geschrieben. Schon auf den ersten Seiten fällt mir der Schreibstil negativ auf. Liegt vielleicht auch nur an den häufig anzutreffenden Kommafehlern, die ich aber im Laufe des Buches zu überlesen gelernt habe. 
Jules erscheint mir am Anfang naiv und keineswegs selbstbewusst. Wirklich gegen die Teilnahme an dem Reproduktionsprogramm hat sie sich nicht gewehrt. Positiv fand ich dann, dass sie direkt angefangen hat, rumzuschnüffeln, was wiederum aber viel zu einfach war. Die Regierung will schließlich die Experimente vor den Bürgern geheim halten, aber geschützt sind die Dokumente nicht.

{rezension} Mein Herz zwischen den Zeilen


Autor: Jodi Picoult & Samantha van Leer
Verlag: Boje
Einband: Hardcover
Seiten: 286
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-414-82365-6

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Erster Satz


 "Es war einmal in einem fernen Land, da lebten ein tapferer König und eine wunderschöne Königin, die liebten einander si sehr, dass die Menschen - wohin sie auch kamen - alles stehen und liegen ließen, nur um sie vorbeischreiten zu sehen."


Klappentext


Was wäre, wenn die Charaktere in einem Buch ein Eigenleben hätten, solange die Buchdeckel geschlossen bleiben? Ein Eigenleben, das mit der Geschichte des Buchs gar nichts zu tun hat? Erst, wenn das Buch wieder geöffnet wird, gehen die Figuren auf Position und spielen ihre Rolle für die Leser weiter. Und was wäre, wenn einer dieser Charaktere das Buch unbedingt verlassen wollte? Besser noch: Wenn sich eine Leserin in ihn verlieben und beschließen würde, ihm zu helfen?


Meine Meinung


Ein Buch, welches nicht wirklich für meine Altersklasse geschrieben wurde; trotzdem wollte ich es lesen, weil ich die Idee ganz spannend fand.
Das Buch ist in einem einfach zu lesendem Stil geschrieben und es wird abwechselnd aus der Perspektive von Oliver und Deliah erzählt.
Wir lernen als erstes Oliver kennen, der der Prinz in dem Buch innerhalb des Buches ist und der als einziges nicht zufrieden mit seinem Dasein ist. Jedesmal wenn ein Leser das Buch öffnet, ist er neugierig wie die Welt der Leser aussieht und würde gerne in diese wechseln. 
Deliah lebt in der "realen" Welt und spürt eine sehr große Anziehungskraft zu Olivers Märchenbuch, und liest es ständig von Neuem. Deswegen fällt ihr eine unscheinbare Kleinigkeit in den Illustrationen auf, die sonst nicht da war und kurze Zeit später ist sie in der Lage mit Oliver zu reden und will ihm helfen aus dem Buch zu entkommen. Was nach jedem Versuch unmöglicher erscheint. Die Tatsache, dass sie mit dem Buch redet, weckt natürlich den Argwohn von Mutter und Freundin, die ihr die Geschichte, dass das Buch ein Eigenleben hat, nicht glauben, sodass vorallem die Mutter für zusätzlichen Stress in Deliahs Leben sorgt. Wirklich ausgebaut werden die Konflikte mit Freundin und Mutter aber nicht.

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